07.12.2016

Ein Fux berichtet Teil 2.1 – Die Vorweihnachtliche Feier

 

Nach zahlreichen Stunden der Vorbereitung, in denen meine Confüxe und ich zusammen mit einigen Burschen das Cheruskerhaus für die Vorweihnachtliche-Feier hergerichtet hatten, war es am Abend dann endlich so weit, das große Fest konnte beginnen. Doch bevor die eigentliche Veranstaltung begann, stärkte sich ein großer Teil im Vorfeld der Nikolauskneipe im Restaurant Mykonos, dem Griechen unseres Vertrauens. 

Zurück auf dem Haus trudelten dann nach und nach zahlreiche Bundesbrüder aus ganz Deutschland auf dem Cheruskerhaus ein und nahmen nacheinander im weihnachtlich geschmückten Festsaal platz. Der Weihnachtsbaum war wunderschön dekoriert und es fanden neben dem üblichen Weihnachtsschmuck auch ein paar kleine Besonderheiten an der großen Nordmanntanne Ihren Platz. Bereits nach kurzer Zeit waren beide Zapfen voll besetzt und die Gespräche über das ablaufende Jahr nahmen Ihren Anfang. Man trank bereits im Vorfeld das ein oder andere Glas Wein oder einen Krug Bier. Die Stimmung hätte fast nicht besser sein können.

Um 20:30 und 45 Sekunden hieß es dann doch noch: „Zum Einzug des Chargierten, Corona hoch“. Wie bei Cheruscia üblich wurde die Nikolauskneipe auch in diesem Jahr von einem jungen Philister geschlagen. Dieses Jahr übernahm Bundesbruder Martin Wienand diese Aufgabe und durch einige Begegnungen im Vorfeld mit besagtem Bundesbruder freute ich mich sehr darauf.  Während der Kneipe staunte ich nicht schlecht, dass es Martin gelungen war, diese vollständig in Versform zu verfassen und dabei trotzdem zahlreiche persönliche Witze einzubauen, die zu zahlreich sind um sie hier aufzuzählen. Während der Kneipe wurde immer wieder gesungen und geredet und das ein oder andere Kaltgetränk genossen. Für mich gab es einige Höhepunkte auf der Kneipe. 

Einer der Höhepunkte, war ohne Zweifel die Kneiprede von Martin. Mit Hilfe von höchst komplexen physikalischen Analysen gestützt durch zahlreiche Beispiele, machte er uns deutlich, dass es sich bei dem Weihnachtsmann doch nur um eine fiktive Figur der Werbeindustrie handelt. Die Rede kam sehr gut an und ich konnte das eine oder andere Lächeln auf den Gesichtern der Alten Herren und Aktiven beobachten. Selbstverständlich verklang die Hymne unseres Vaterlandes und die des Freistaats Bayerns und es wurde ein urkräftig donnernder Salamander auf unsere Cheruscia gerieben. Auch die Schönheit unseres Hochschulorts wurde besungen, sowie unser Cheruskerbundeslied erschall lautstark. Doch alles Schöne muss einmal zu Ende gehen und so hieß auch diesmal wieder am Ende: „Ich schlage die Nikolauskneipe mit drei Schlägen unter den Tisch“. An dieser Stelle möchte ich nochmal ganz besonders bei meinem Bundesbruder Martin Wienand für den wirklich schönen Abend bedanken und hoffe das ich noch weitere Abende dieser Art miterleben darf.

Im Anschluss an die Kneipe wurde noch in kleinerer Runde weitergefeiert und man ließ den Abend gemütlich ausklingen, wohl wissend das es am nächsten Tag bereits feuchtfröhlich weitergehen sollte.  

 

Andreas Anderle ChW!